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Marktbericht

Eigenmarken im Vergleich zu Markenprodukten

Die Zustimmung der europäischen Verbraucher zu Eigenmarkenprodukten für den Heimwerkerbereich nimmt weiter zu! USP Research berichtet von einem positiven Trend, der vor allem von jüngeren Bevölkerungsgruppen angeführt wird.

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Blogs I published 15 January 2024 I Reinier Zuydgeest

Die Verbraucher stehen Eigenmarken für Heimwerkerprodukte weiterhin positiver gegenüber

Seit vielen Jahren wird die Einstellung der Verbraucher gegenüber Eigenmarken für Heimwerkerprodukte durch unseren europäischen Heimwerker-Monitor erfasst. In unserem Bericht zum dritten Quartal 2023 zum Thema Markenbildung haben wir einen weiteren Anstieg der positiven Einstellung der Verbraucher gegenüber Eigenmarken für Heimwerkerprodukte festgestellt. Im Jahr 2022 hatten etwa 51 % der europäischen Verbraucher eine positive Meinung zu Eigenmarken für Heimwerkerprodukte. Dieser Anteil wird im Jahr 2023 auf 53 % steigen. Im Gegensatz dazu sank der Anteil der Verbraucher, die eine negative Meinung zu Eigenmarken haben, von 8 % im Jahr 2022 auf 3 % im Jahr 2023.

Bei näherer Betrachtung der Verbrauchereinstellungen zeigt sich ein interessantes generationsspezifisches Muster. Die jüngere Bevölkerungsgruppe, die häufig mit knapperen Budgets zu kämpfen hat, steht Eigenmarken positiver gegenüber. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen haben 57 % der Verbraucher eine positive Meinung zu Eigenmarken für Heimwerkerprodukte, gegenüber 50 % in der Altersgruppe der über 55-Jährigen. Diese Vorliebe hängt wahrscheinlich mit ihrem relativ geringeren Einkommensniveau zusammen, wodurch Eigenmarken als praktische und kostengünstige Wahl für Heimwerkerbedürfnisse gelten.

Einer der Hauptgründe dafür, dass Verbraucher Eigenmarken positiver gegenüberstehen, ist, dass sich die Qualität der Produkte im Laufe der Jahre deutlich verbessert hat. Darüber hinaus haben Baumärkte ihre Eigenmarken aktiver beworben und verstärkt in die Produktentwicklung investiert, um sicherzustellen, dass Eigenmarken eine echte Alternative zu A-Marken darstellen. Dies folgt zudem dem Trend, dass die Produktdifferenzierung immer schwieriger wird und das Branding an Bedeutung gewinnt.

Es ist wichtig zu beachten, dass eine positivere Einstellung gegenüber Eigenmarken nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Verbraucher massenhaft dazu übergehen, Eigenmarken zu kaufen und zu verwenden. Dennoch deutet die anhaltend positive Einstellung der europäischen Verbraucher gegenüber Eigenmarken für Heimwerkerprodukte darauf hin, dass das Potenzial für Eigenmarken in Zukunft weiter wachsen wird.


Die Erkenntnisse, die Sie hier lesen, stammen aus dem „European Home Improvement Monitor“, einer vierteljährlich erscheinenden Studie, mit der wir regelmäßig die Lage auf dem Heimwerker-Markt analysieren. Diese Studie gibt die Meinungen von Verbrauchern aus 11 europäischen Ländern wieder. Jeder Bericht erfasst die Anzahl der durchgeführten Arbeiten, die Ausgaben sowie wichtige Trends, die den Markt prägen, darunter E-Commerce, der Wandel von „Do-it-yourself“ (DIY) zu „Do-it-for-me“ (DIFM), Orientierungsverhalten, Nachhaltigkeit, Markenbildung und vieles mehr.

Hier können Sie auch unsere neuesten Ausgaben des „European Home Improvement Monitor“ einsehen.

 

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